Sonnenhaus

 

Und jetzt wollen Sie sicher wissen, was bei einem Sonnenhaus anders ist als bei einem "herkömmlichen" Haus.

Nun, es ist die konsequente Nutzung der Sonnenenergie, und das nicht nur zur Heizung und Warmwasser-Erzeugung, sondern bereits bei der Herstellung der Baustoffe viele Jahre vor Baubeginn.

 

 

Unser Sonnenhaus auf der Sonnenhalde

Wie spart man Energie bereits viele Jahre vor Baubeginn?

Der wichtigste Baustoff unseres Sonnenhauses ist Holz, also ein nachwachsender natürlicher Rohstoff. Seine "Herstellung" dauerte viele Jahrzehnte und benötigte ausschließlich die natürliche Sonnenenergie.

Bei unserem Sonnenhaus bestehen die Wände, die Geschossdecken und die Dachkonstruktion überwiegend aus Holz, und als Dämmstoff nutzen wir Zellulose.

 

 

 

Auch beim Transport und bei der Bearbeitung von Holz (und in ferner Zukunft bei der Entsorgung) wird die Umwelt weniger belastet und es wird weniger Energie verbraucht als bei der Verwendung von Ziegeln, Beton und Stahl. Fachleute schätzen, dass bei über wiegender Verwendung von Holz als Baustoff bereits beim Bau insgesamt etwa 100 bis 150 kWh Energie je Quadratmeter Wand- oder Deckenfläche eingespart werden.

Bereits für die Gewinnung der Baustoffe gilt also:Sonnenenergie anstelle von Hochöfen und Zementfabriken.

 

Angenehmes Wohnen zu jeder Jahreszeit

Unser Sonnenhaus hat riesige Fenster nach Süden mit Blick auf die Bodensee-Landschaft. Das Dach ist so weit vorgezogen, dass die hochstehende Mittagssonne im Sommer nicht in die Wohnräume scheint.

Im Winter dagegen steht die Sonne tief genug, um durch die dreifach verglasten Fenster zu dringen und zur Innenraumheizung beizutragen. Die Fenster in der Etage darunter werden auf die gleiche Art vom Boden des Balkons abgeschattet.


 

 

Mit Solarkollektoren wird ganzjährig Warmwasser erzeugt, das auch einige wenige Heizkörper mit Wärme versorgt. Die Grundenergieversorgung unseres Sonnenhauses kommt also direkt von der Sonne.

An kalten Wintertagen unterstützt ein Ofen die Solarkollektoren beim Aufheizen des Warmwassers. Und dieser Ofen verbrennt Stückholz, also "gespeicherte Sonnenenergie" in Form von Biomasse.

Hier gilt also: Sonnenenergie anstelle von Heizöl oder Gas.



Wie "dicht" ist das Sonnenhaus?

Um die Wärme im Sonnenhaus zu halten, bleiben im Winter die Fenster und Türen fest geschlossen. Dank der hervorragenden Wärme-Isolation von Böden, Decken, Wänden und Fenstern kommen wir mit einem jährlichen Gesamtenergiebedarf (in Form von Stückholz) von etwa 15 kWh/m² aus, das sind nur etwa 15 % des Energiebedarfs eines "herkömmlichen" Neubau-Hauses.

Wenn nun unser Sonnenhaus im Winter so gut abgedichtet ist, wie kommt dann die Frischluft herein?

 

 

 

Wir haben dazu eine elektrisch betriebene Lüftungs anlage mit Erdwärmenutzung und Wärmerück gewinnung. Auf der Rückseite des Hauses wird in über zwei Meter Höhe Frischluft angesaugt (graues Rohr im Bild, das silberne Rohr ist der Kamin des Holzofens) und durch etwa 40 Meter lange Rohre im tieferen Erdreich geführt und dadurch vorgewärmt.

In einem Gegenstrom-Wärmetauscher im Innern des Hauses wird die Frischluft dann von der Abluft weiter erwärmt und in die Wohnräume geleitet. Die Abluft wird aus Küche, WCs und Bädern "abgesaugt" und gibt wie beschrieben ihre Wärme-Energie an die Frischluft ab. Im Sommer wird auf gleiche Weise die Frischluft im Erdboden und im Wärmetauscher abgekühlt.

         
Ein Blick in den Technikraum, hier der Warmwasser-speicher Der Warmwasserspeicher fasst 1000 Liter, die - wie das Foto zeigt - von den Solarkollektoren 
        
Ein Blick in den Technikraum, hier die Lüftungsanlage Kern der Lüftungsanlage ist der Gegenstrom Wärmetauscher. Hier wird im Winter die Wärme der Abluft genutzt, um die Frischluft zu erwärmen. Außerdem reinigen Staubfilter sowohl die Frischluft als auch die Abluft.
Weitere Details
Frischluftzufuhr unter der Zimmerdecke
Weitere Details Solarkollektoren am Garagendach

Haben wir Ihr Interesse geweckt, dann schreiben Sie uns eine Mail an looser-holzbau@t-online.de oder zögern Sie nicht uns auch telefonisch zu kontaktieren 07544/4215 – mit Sicherheit finden wir eine ansprechende Lösung für Sie!



 

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Der Herbst steht mit seinen Stürmen jedoch sicher schon in den Startlöchern. Lassen Sie Ihr Dach rechtzeitig überprüfen, damit es Wind und Wetter trotzen kann.

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